Berichte 2017

Medizinische und betriebliche Highlights

Das Universitätsspital Zürich kann auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurückblicken. Das intensive Geschäftsjahr war geprägt von der Übernahme der Liegenschaften im Baurecht vom Kanton und den Auswirkungen der TARMED-Revision. Trotz der tieferen Preise im stationären und der politischen Eingriffe im ambulanten Bereich haben wir stationär mehr Patientinnen und Patienten behandelt. Auch im ambulanten Bereich konnte die Anzahl Besuche erhöht werden. Der Schweregrad der behandelten Patienten nahm im stationären Bereich deutlich zu. Dennoch ist es uns gelungen, die mittlere Aufenthaltsdauer auf 6.58 Tage zu verringern.

Das Finanzergebnis weist einen Gesamtumsatz von 1’445 Mio. CHF aus. Wir haben einen Gewinn von 63.1 Mio. CHF erwirtschaftet. Das ist angesichts des anspruchsvollen Umfelds eine sehr gute Leistung. Dafür danken wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich.

Medizinische Versorgung auf höchstem Niveau

Mit steten Prozessoptimierungen wollen wir unserem Anspruch gerecht werden, bei medizinwissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen eine Vorreiterrolle einzunehmen. Vor diesem Hintergrund liefen auch die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme des Gebäudes SUED2 auf Hochtouren. Wir werden im SUED2 Leistungen der spezialisierten und der hochspezialisierten Medizin anbieten sowie Patientinnen und Patienten aus acht verschiedenen Kliniken ambulant versorgen können.

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Unser neues Erscheinungsbild wird auch optisch den Wandel unterstreichen, den wir mit der Strategie 2025 angestossen haben.»

2018 haben wir in verschiedene Bereiche der Spitzenmedizin investiert. Zum Beispiel konnte ein Linearbeschleuniger mit integriertem MRI-Gerät angeschafft werden. Damit lassen sich bösartige Tumore gezielter und dadurch für die Patienten schonender behandeln. Weltweit als erster Betreiber hat das USZ ein CT-Gerät zur kompressionsfreien Brustbildgebung in Betrieb genommen. Zahlreich waren auch die medizinischen Highlights wie minimalinvasive Behandlungen von Herzklappenerkrankungen, Neuerungen in der Immuntherapie und Erfolge in der Spitzenchirurgie bei der Behandlung angeborener Gehörlosigkeit oder bei der Anwendung von Laser bei Hirntumoren. Die immer präziseren Möglichkeiten der Diagnostik erlauben zunehmend eine individuelle Behandlung der Patientinnen und Patienten – ein wichtiger Schritt in Richtung personalisierte Medizin.

Gesamterneuerung rückt immer näher

Mit dem Abschluss des Architekturwettbewerbs für die erste Etappe konnten wir Ende 2018 einen Meilenstein für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Gesamterneuerung erreichen. Die nächsten Schritte stehen im Jahr 2019 an mit der Inbetriebnahme von SUED2 und dem Umzug administrativer Arbeitsplätze nach Stettbach.

Unser neues Erscheinungsbild, das wir im April 2019 lancieren, wird auch optisch den Wandel unterstreichen, den wir mit der Strategie 2025 gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des USZ angestossen haben.